29. November 2016

Ikea Hackers oder oder wie mache ich es mir selbst: Rosetten

Nachdem die letzte Woche gefühlsmäßig einer Katastrophe glich, ist der Start in diese Woche gut gelungen. Gestern waren wir unterwegs und haben die Sonnenstrahlen genossen, die längst nicht mehr so wärmen, aber der Seele trotzdem gut tun.

Die Wochen davor war das Wetter wirklich ein Graus und so habe ich mir Beschäftigung für Drinnen gesucht. Eine davon zeige ich heute.

Kennt Ihr Rosetten, die die man im Laden kaufen kann? Diese könnt Ihr in Zukunft selbst machen! 
 Was Ihr dafür braucht?
Faltjalousie „Schottis“ von Ikea
Kleber

Schere

Angelschnur zum Befestigen

Evtl. noch Stanzer


Dann kann es losgehen: 
Ihr schneidet zwei gleich breite Stücke von der Jalousie. Klebt diese mit den vorhandenen Klebeseiten aneinander. 


Nun klebt Ihr jeweils in die Mitte erst einen Kreis aus Papier und oben drauf einen aus dem Jalousien-Stoff von beiden Seiten. Vielleicht würde es auch nur aus dem Jalousien-Stoff gehen. Das habe ich allerdings nicht getestet.
Befestigt dann noch an der zur Wand gerichteten Seite die Angelschnur. Schon ist die Rosette aufhängbereit.


Und? Ganz einfach oder?


Perfekt für Geburtstagstische oder einfach so. Die Rosetten schenken der Wand Aufmerksamkeit, ohne selbst zu dominant zu wirken oder unterzugehen. Vor allem dürfen sie auch noch Weihnachten hängen bleiben, da sie die Wand echt nicht überladen.
Wir haben seit ein Paar Wochen einen Kamin... also eine Kamin-Attrappe.

Wozu sich so diese hervorragend eignet? Für Dekozwecke, ist doch klar!


 Viel Spaß beim Nachbasteln, eure Evi aus dem Norden

PS: als ich den Post heute Vormittag schrieb, war die Welt von Sophie in Ordnung gut in die Woche gestartet und so. In der Bücherrei vorhin fing sie an zu weinen, weil ich meinte sie müsse ihre Jacke selbst anziehen. Das Weinen endete erst 30 min später. Ich glaube da ist jemand ziemlich kaputt vom zu frühen Aufstehen...man sollte den Tag nicht vorm Abend loben

25. November 2016

Auf das Reh gekommen oder Ideen für Geschenkverpackung



Bald werden wir anfangen die Geschenke für unsere Liebsten zu verpacken. Das Verpacken von Geschenken ist mir eine Herzensangelegenheit. Es macht mir Spaß Dinge in Geschenkpapier zu hüllen und einfache Dinge in Kunstwerke zu verwandeln. Denn nichts anderes ist das Geschenkeverpacken.

Meist braucht Ihr gar nicht viel um zu zaubern. 

Beim Stöbern auf Pinterest habe ich noch ein Paar Impressionen gesammelt und die besonders schönen zeige ich Euch hier.

Ioana zeigt uns Ihre Kunstwerke. Ich liebe Ihre Kreativität.
Einfaches Packpapier, etwas Schleifenband und Tanne. Wundervolles Ergebnis! 

Wie wäre es mit Verpackungen in schwarz und weiß? Gefunden auf HolidayGuide.


Mareike zeigt uns weitere Möglichkeiten Geschenke schön zu verpacken.
Die Meisterin der Eleganz, Joana, zeigte uns schon 2014 wie sie Ihre Geschenke verpackt.
 



Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen zeitig zu beginnen und den Inhalt der Geschenke zu besorgen. Allerdings sehe ich mich jetzt schon am 23.12. um 22:00Uhr nachts da sitzen und die letzten Teile einpacken. Aber was will man machen? Die Kinder und der Haushalt kommen einfach, frecher Weise und ungefragt dazwischen :-D 
Hab Ihr schon angefangen die Geschenke zu besorgen?
Einen guten Start ins Wochenende wünscht Euch Evi aus dem Norden




22. November 2016

Über Frust und die Therapie dazu


Über meine Frustration am WE habe ich ja schon bei Insta berichtet. KennT Ihr das? Ihr habt ein ganz bestimmtes Bild im Kopf wie es am Ende aussehen soll und dann scheitert es schon bei der Umsetzung. Zu gern hätte ich den Eisregen einmal um Haus gespannt, aber Nö es soll nicht sein. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir dieses Jahr gar keine Beleuchtung. Denn da bin ich manchmal wie ein kleines Kind. „Wenn es nicht so geht wie ich es möchte, dann gar nicht!“ Zum Glück kennt mich mein Mann und weiß nur zu gut, wie er mich aus der Reserve locken kann.
Und dann passierte alles wie in einem Film: Kaum gingen wir wieder raus kam die Sonne, die sich den ganzen Tag nicht blicken lassen hatte, hinter den Wolken hervor und erhellte den Nachmittag mit Ihrem Licht.

Bei Insta habe ich schon die Vorderseite des Hauses gezeigt und hier werde ich nächste Woche die Rückseite zeigen.

Aber nichtsdestotrotz blieb etwas Wehmut nach, weil ich meine Idee nicht umsetzen konnte.

Was mach ich wenn ich frustriert bin? Backen! Gestern gab es Knäckebrot. Perfekt für die Brotdose, als Snack für unterwegs oder als Couch-Knabberei. Das Beste daran: Ihr wisst was drin ist.

Ihr braucht:

120gr Dinkelmehl
120 gr Haferflocken (Kleinblatt)
3 Tassen Körner (1 Tasse Sonnenblumenkerne, ½ Mohn, ½ Sesam, ½ Kürbiskerne, ½ Leinsamen)
1 TL Salz
2 EL Öl
500 ml Wasser

Und dann?

Alles gut vermischen und 10 min stehen lassen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig dünn/gleichmäßig auf die Fläche verteilen. 1 Backblech bei 170 °C auf mittlerer Schiene in den Backofen (Umluft) für 15 min reinschieben. Dann holt Ihr das Backblech raus und schneidet schon mal mit einem Pizzaroller den „Teig“ in Stücke. Nachdem das erledigt ist, muss das Backblech für nochmals 15-20min bei 170 °C in den Backofen. Mit dem zweiten Backblech verfahrt Ihr einfach genauso. Wenn sich die Masse abgekühlt hat, könnt Ihr das Knäckebrot vom Backpapier lösen.

Das war der knackige Teil diese Woche. Zum Fummeln wird es etwas im nächsten Post geben.


Wie sieht es bei Euch aus? Ist Euer Haus hell erleuchtet oder eher dezent aufgehellt?



Habt ein fein, Eure Evi aus dem Norden